Wie ein Bogen, der auf mehreren Säulen ruht, verteilt All-on-6 den festen Zahnersatz für einen Kiefer auf sechs Implantate. Bei Alanya Dental Place in Alanya planen wir die Behandlung von Anfang bis Ende, wenn Ihr Knochen dafür ausreicht und Sie eine stabilere Lösung für den ganzen Kiefer suchen.
Bei All-on-6 wird im zahnlosen Kiefer eine feste Brücke auf sechs Implantaten befestigt. So lassen sich Kaufunktion und Aussehen wiederherstellen.

All-on-6 ist eine dauerhafte Lösung, wenn in einem Kiefer keine Zähne mehr vorhanden sind: Sechs Implantate tragen den festen Zahnersatz. So bekommen Sie mit nur sechs Implantaten wieder ein komplettes Gebiss im Ober- oder Unterkiefer.
Die Methode ist für Menschen gedacht, die keine Zähne mehr haben oder die meisten Zähne verloren haben. Dabei werden alle Zähne eines Kiefers durch eine Brücke auf sechs Implantaten ersetzt.
Der Name sagt es schon: „all on six“ heißt „alles auf sechs“. Sechs Implantate werden an gezielt gewählten Stellen und in bestimmten Winkeln gesetzt: zwei vorne, zwei in der Mitte und zwei hinten im Kiefer. Diese sechs Punkte bilden das Fundament. Sie verteilen das Gewicht der festen Brücke und die Kaukräfte auf eine große Fläche.
Manche, die sich an uns wenden, möchten wissen, worin sich All-on-4 und All-on-6 unterscheiden. Andere interessieren sich gezielt für All-on-6, weil sie sich mehr Stabilität und eine längere Haltbarkeit wünschen. In beiden Fällen lässt sich die richtige Antwort erst nach einer Untersuchung Ihres Knochens und Ihrer Kaugewohnheiten geben.
All-on-6 unterscheidet sich von All-on-4 nicht nur durch die Zahl der Implantate, sondern auch durch ihre Verteilung im Kiefer. Die beiden vorderen Implantate stehen gerade, die beiden mittleren leicht schräg. Die beiden hinteren werden stärker geneigt, damit sie Kieferhöhle und Nerven nicht berühren. So ragt die Brücke hinten weniger weit frei über das letzte Implantat hinaus (Cantilever), und mehr Zähne sind direkt auf Implantaten abgestützt.
Wer die meisten oder alle Zähne verloren hat, denkt oft zuerst an eine herausnehmbare Prothese. Sie füllt zwar die Lücken, schützt aber den Kieferknochen darunter nicht. Mit der Zeit kann daraus ein größeres Problem werden, als es zunächst scheint.
Beim Kauen überträgt die Zahnwurzel Reize auf den Kieferknochen. Diese Reize halten den Knochen dicht. Fehlt der Zahn, fallen sie weg, und der Knochen baut sich mit der Zeit ab. Eine herausnehmbare Prothese hält das nicht auf, sie verdeckt es nur. Über die Jahre wird der Kiefer dünner, die Prothese sitzt lockerer, und die untere Gesichtshälfte kann einsinken. Implantate übertragen dagegen wie eigene Zahnwurzeln Reize auf den Knochen und können den Knochenabbau so verlangsamen.
Mit einer herausnehmbaren Prothese im Oberkiefer ist die Kaukraft deutlich geringer als mit eigenen Zähnen; harte oder faserige Speisen fallen meist ganz weg. Mit einer festen Brücke auf Implantaten können Sie fast so kräftig kauen wie mit eigenen Zähnen. Auch das Verrutschen der Prothese beim Sprechen und die damit verbundenen Sprachprobleme fallen weg.
Fester Zahnersatz auf Implantaten, ob All-on-4, All-on-6 oder All-on-8, sieht nicht bei allen gleich aus. Gemeinsam ist allen Varianten: Sie ersetzen verlorene Zähne dauerhaft, nicht nur für das Aussehen, sondern auch für Kaufunktion und Knochen. Welches Verfahren zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Knochen und Ihren Erwartungen ab. Weiter unten stellen wir die Möglichkeiten nebeneinander.
Für All-on-6 braucht es etwas mehr und etwas dichteren Knochen als für All-on-4. Umso wichtiger ist die genaue Untersuchung vorab.
Bei All-on-4 darf die Brücke hinter den hinteren Implantaten nur um 1–2 Zähne frei verlängert werden (Cantilever). Werden hinten mehr Zähne gebraucht, wird die Brücke zusätzlich belastet. Bei All-on-6 fangen zwei weitere Implantate diese Last direkt auf. Das ist vor allem dann die sicherere Lösung, wenn Sie mit den Zähnen pressen oder sich eine größere Kaufläche wünschen.
Außerdem gefährdet bei sechs Implantaten der Verlust eines einzelnen Implantats in der Regel nicht die ganze Brücke. Bei vier Implantaten ist dagegen jedes einzelne entscheidend.
Ist wenig Knochen vorhanden, kann für All-on-6 an manchen Stellen ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift nötig sein. Dann kann All-on-4 mit seinen schräg gesetzten Implantaten die passendere Lösung sein. Ein schlecht eingestellter Diabetes, eine schwere Osteoporose oder starkes Rauchen können die Heilung bei beiden Verfahren erschweren. Entschieden wird nach der Auswertung Ihrer DVT-Aufnahme.
Entscheidend bei All-on-6 ist, wie die sechs Implantate im Kiefer verteilt werden.
Vor dem Eingriff fertigen wir eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT) an. Sie zeigt Ihre Knochendichte und die Lage von Nerven und Kieferhöhlen millimetergenau. Position, Winkel und Tiefe der sechs Implantate planen wir am Computer. Eine Bohrschablone aus dem 3D-Drucker überträgt diesen Plan dann genau in Ihren Mund.
Wenn die Implantate beim Eingriff fest genug sitzen, kann noch am selben Tag eine feste provisorische Brücke darauf befestigt werden. Dann verlassen Sie die Klinik nicht ohne Zähne. Mit dieser Brücke kommen Sie im Alltag zurecht, bis die endgültige Brücke im Labor fertig ist.
Eine Brücke über den ganzen Kiefer auf sechs Implantaten hat meist 12 bis 14 Zähne. Fast Ihre gesamte Kaufläche ist damit auf Implantaten abgestützt. Weil die Brücke hinten weniger weit frei hinausragt, liegen auch die Seitenzähne näher an den Implantaten und sind besser abgestützt.
Die Behandlung verläuft bei uns in sieben klar festgelegten Schritten.
Sie schicken uns Ihr Panorama-Röntgenbild oder Ihre DVT-Aufnahme per WhatsApp. Unser Zahnärzteteam beurteilt Ihren Knochen und gibt Ihnen eine erste Einschätzung.
Bei Ihrem ersten Termin in unserer Klinik in Alanya untersuchen wir Ihren Mund gründlich und fertigen eine aktuelle DVT-Aufnahme an. In dieser Phase wird endgültig entschieden, ob All-on-4 oder All-on-6 für Sie passt.
Wir planen die Position der sechs Implantate am Computer und stellen im 3D-Druck eine Bohrschablone her.
Zähne, die nicht mehr zu retten sind, werden in derselben Sitzung gezogen. Danach werden die sechs Implantate an den geplanten Stellen gesetzt.
Wenn die Implantate fest genug sitzen, wird Ihre provisorische Brücke noch am Tag des Eingriffs eingesetzt.
Sie reisen nach Hause zurück. In den nächsten 3 bis 6 Monaten wachsen die Implantate in den Kieferknochen ein.
Beim zweiten Besuch nehmen wir Abdrücke, setzen Ihre feste Brücke aus Zirkon oder Hybridmaterial ein und stimmen den Biss ein letztes Mal ab.
Für den ersten und den zweiten Aufenthalt planen Sie jeweils meist 5 bis 7 Tage ein. Dazwischen liegt eine Heilungsphase von 3 bis 6 Monaten.



Weil zwei Implantate mehr gesetzt werden, kostet All-on-6 etwas mehr als All-on-4. Einen Pauschalpreis nennen wir nicht, denn die Kosten hängen von Ihrer Ausgangslage ab.
Einen verbindlichen Behandlungs- und Kostenplan erhalten Sie nach der Untersuchung und einer DVT- oder Röntgenaufnahme.
Die Kosten hängen vor allem davon ab, welches Implantatsystem verwendet wird, aus welchem Material die feste Brücke ist, wie viele Zähne vorher entfernt werden müssen und ob ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift nötig ist.
„All-on-6, All-on-4 oder etwas anderes?“ Darauf gibt es keine Antwort, die für alle gilt. Sie hängt von Ihrem Knochen und Ihren Erwartungen ab. Hier finden Sie die wichtigsten Möglichkeiten im Überblick.
Fester Zahnersatz für einen Kiefer auf vier Implantaten. Meist ist das die schnellste und kostengünstigste Variante, und oft ist kein Knochenaufbau nötig. Weil hinten nur wenige Zähne frei getragen werden können (Cantilever), kann All-on-6 bei starker Kaukraft die sicherere Wahl sein. Mehr zu All-on-4 finden Sie auf unserer eigenen Seite dazu.
Wie oben beschrieben: Sechs Implantate bieten eine größere Stützfläche und mehr Halt für die hinteren Zähne. Bei Stabilität und Kosten liegt All-on-6 zwischen All-on-4 und All-on-8.
Acht Implantate verteilen die Last noch breiter. Diese Variante wird meist bei einem sehr breiten Kieferbogen oder sehr hoher Beißkraft gewählt. Sie kostet mehr als All-on-6 und ist nicht bei allen nötig. Mehr dazu auf unserer Seite zu All-on-8.
Im Oberkiefer kann der Knochen so stark abgebaut sein, dass selbst All-on-4 mit schräg gesetzten Implantaten nicht möglich ist. Dann kommen Zygoma-Implantate (Jochbeinimplantate) infrage: Sie sind deutlich länger als übliche Implantate und werden nicht im Kieferknochen, sondern im Jochbein verankert. Weil dieser Knochen dicht und fest ist, lässt sich so in manchen Fällen ein Knochenaufbau vermeiden. Die Technik erfordert besondere chirurgische Erfahrung.
Der klassische Weg: Jeder Zahn wird einzeln geplant. Weil mehr Implantate gesetzt werden, ist häufiger ein Knochenaufbau nötig, und die Behandlung dauert länger. Wenn Sie keinen Zeitdruck haben und Schritt für Schritt vorgehen möchten, ist das weiterhin eine sinnvolle Möglichkeit.
Wenn eine Operation nicht infrage kommt oder das Budget für Implantate nicht reicht, bleibt die herausnehmbare Prothese eine Möglichkeit. Wie oben beschrieben, schützt sie aber den Kieferknochen nicht, die Kaukraft ist begrenzt, und mit der Zeit braucht sie mehr Pflege oder muss erneuert werden.
All-on-6 ist ein chirurgischer Eingriff. Deshalb erklären wir Ihnen die realistischen Risiken offen.
Mögliche Komplikationen sind eine ausbleibende Einheilung des Implantats (fehlende Osseointegration), eine Entzündung rund um das Implantat (Periimplantitis) und in seltenen Fällen Probleme im Bereich der Kieferhöhle. Weil sechs Implantate die Brücke tragen, lässt sie sich in der Regel auch dann provisorisch weiter nutzen, wenn eines davon verloren geht. Das ist eine wichtige Sicherheitsreserve gegenüber vier Implantaten.
Für uns ist All-on-6 nicht nur ein Eingriff, sondern ein ganzer Ablauf: von der Untersuchung bis zur fertigen festen Brücke.
Dazu gehören:
Bei All-on-6 werden viele Implantate gesetzt, und der Eingriff verlangt eine genaue chirurgische Planung.
Die Behandlung verteilt sich auf zwei Aufenthalte: Beim ersten Besuch findet der Eingriff statt, der zweite folgt 3 bis 6 Monate später. Beide Termine planen wir vorab mit Ihnen, auf Wunsch auch den Transfer vom Flughafen.
Hier beantworten wir die Fragen, die uns Patientinnen und Patienten oft stellen und die häufig gesucht werden.
Bei All-on-6 werden alle Zähne eines Kiefers durch eine Brücke auf sechs Implantaten ersetzt. Die Implantate sitzen in gezielt gewählten Winkeln, zwei vorne, zwei in der Mitte und zwei hinten. Darauf wird eine feste Brücke über den ganzen Kiefer befestigt.
Der wichtigste Unterschied liegt in der Zahl der Implantate und in der Lastverteilung. All-on-4 braucht weniger Knochen, geht schneller und kostet weniger; hinten können aber nur wenige Zähne abgestützt werden. All-on-6 bietet mit zwei Implantaten mehr eine größere Stützfläche, mehr Halt für die Seitenzähne und mehr Sicherheit, falls ein Implantat verloren geht. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Knochen ab.
All-on-8 verteilt die Last mit zwei weiteren Implantaten noch breiter. Es wird meist bei einem sehr breiten Kieferbogen oder sehr hoher Beißkraft gewählt. Für die meisten reicht die Stabilität von All-on-6 aus; All-on-8 ist eher für besondere Fälle gedacht.
All-on-6 braucht eine bestimmte Mindestmenge an Knochen. Ist der Knochenabbau sehr weit fortgeschritten, kann zuerst ein Knochenaufbau nötig sein, oder All-on-4 mit schräg gesetzten Implantaten ist die passendere Lösung. Bei sehr starkem Knochenverlust im Oberkiefer kommen auch Zygoma-Implantate infrage. Was in Ihrem Fall möglich ist, zeigt Ihre DVT-Aufnahme.
Für Menschen ohne eigene Zähne, deren Knochendichte ausreichend bis gut ist und die sich mehr Kaukraft oder eine zusätzliche Sicherheitsreserve wünschen. Häufig sind es auch Menschen, die mit den Zähnen knirschen (Bruxismus) oder sich im Backenzahnbereich mehr Halt wünschen.
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, die das Schmerzempfinden unterdrückt; auf Wunsch ist auch eine Sedierung möglich. Leichte Schwellungen und Empfindlichkeit in den Tagen danach sind normal und lassen sich mit den verschriebenen Schmerzmitteln lindern.
Die Behandlung verteilt sich auf zwei Termine. Beim ersten (5–7 Tage) findet der Eingriff statt, und in geeigneten Fällen erhalten Sie Ihre feste provisorische Brücke. Nach einer Heilungsphase von 3–6 Monaten wird beim zweiten Termin (5–7 Tage) die endgültige Brücke eingesetzt.
Vor allem vom Implantatsystem, vom Material der festen Brücke, von der Zahl der Zähne, die entfernt werden müssen, und in seltenen Fällen von einem Knochenaufbau oder einem Sinuslift. Einen verbindlichen Behandlungs- und Kostenplan erhalten Sie nach der Untersuchung.
Zwei zusätzliche Implantate, ein längerer Eingriff und manchmal nötige Vorbehandlungen wie ein Knochenaufbau oder Sinuslift machen All-on-6 etwas teurer als All-on-4. Dafür bietet die Methode eine größere Stützfläche und zusätzliche Sicherheit. Was für Sie wichtiger ist, hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab.
In der Regel ja: Verwendet werden dieselben Marken wie in Europa und den USA, zum Beispiel Nobel Biocare und Straumann. Welche Marke Sie bekommen, steht schriftlich in Ihrem Behandlungsplan.
Bei guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate lange halten. Besteht die Brücke aus Zirkon, hält sie in der Regel länger als eine Brücke aus Acryl oder Hybridmaterial.
Es kann vorkommen, dass ein Implantat nicht vollständig mit dem Knochen verwächst oder dass sich eine Periimplantitis entwickelt. Weil sechs Implantate die Brücke tragen, lässt sie sich in der Regel auch dann erhalten, wenn eines davon verloren geht. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber All-on-4.
Etwas häufiger als bei All-on-4, denn für mehr Implantate wird mehr Knochen gebraucht. Manchmal ist deshalb ein Knochenaufbau oder ein Sinuslift nötig. Bei den meisten, die ausreichend Knochen haben, ist aber kein zusätzlicher Eingriff erforderlich.
Wir verwenden Marken wie Nobel Biocare, Straumann, Osstem, MegaGen und Medentika, die durch internationale klinische Daten gestützt sind. Welche Marke bei Ihnen eingesetzt wird, steht schriftlich in Ihrem Behandlungsplan.
Für die tägliche Pflege empfehlen wir spezielle Zwischenraumbürsten für Implantate und eine Munddusche. Wichtig ist außerdem eine professionelle Implantatkontrolle alle sechs Monate, damit mögliche Probleme früh erkannt werden.
Die allgemeinen zahnmedizinischen Informationen auf dieser Seite stammen aus den folgenden internationalen und offiziellen Quellen. Für Entscheidungen zu Ihrer Behandlung lassen Sie sich bitte von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt untersuchen.
Schicken Sie uns Ihr Panorama-Röntgenbild oder Ihre DVT-Aufnahme. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung, ob die Behandlung für Sie infrage kommt.