All-on-4: feste Zähne auf Implantaten

All-on-4 ist für Menschen gedacht, die alle Zähne verloren haben oder deren restliche Zähne nicht mehr zu retten sind: Sie erhalten festen Zahnersatz auf nur vier Implantaten. Bei Alanya Dental Place in Alanya planen wir die Behandlung digital. Sitzen die Implantate fest genug, verlassen Sie die Klinik noch am Tag des Eingriffs mit festen provisorischen Zähnen.

Schicken Sie uns Ihr Röntgenbild per WhatsApp.

Was gehört zur Ersteinschätzung?
Auswertung Ihres Panorama-Röntgenbilds oder Ihrer DVT-Aufnahme
Erste Prüfung, ob Ihr Knochen ausreicht
Erste Einschätzung, ob feste provisorische Zähne infrage kommen
Den schriftlichen Behandlungs- und Kostenplan erhalten Sie nach der Untersuchung
Grundlagen

Was ist All-on-4?

Der Name sagt es schon: Bei All-on-4 werden alle Zähne eines Kiefers durch eine Brücke oder Prothese ersetzt, die auf nur vier Implantaten befestigt ist. Entwickelt wurde das Verfahren für Menschen, die keine Zähne mehr haben, viele Zähne verloren haben oder deren Zähne durch Karies oder Brüche nicht mehr zu retten sind. Es wird heute weltweit angewendet.

Viele, die sich an uns wenden, tragen seit Jahren eine herausnehmbare Prothese oder haben nach und nach die meisten Zähne verloren. All-on-4 bietet ihnen festen Zahnersatz auf Implantaten, der nicht herausgenommen werden muss. Sie können damit fast so kräftig kauen wie mit eigenen Zähnen.

Woher kommt All-on-4?

Entwickelt wurde die Technik Ende der 1990er-Jahre vom portugiesischen Zahnarzt Dr. Paulo Maló. Zusammen mit dem Hersteller Nobel Biocare wurde sie klinisch dokumentiert und weltweit verbreitet. Studien haben sie über mehr als zehn Jahre verfolgt. Sie zeigen, wie wichtig die richtige Auswahl der Fälle und eine sorgfältige chirurgische Planung sind. Heute haben fast alle großen Implantathersteller, etwa Nobel Biocare, Straumann und Osstem, eigene All-on-4-Protokolle.

Was unterscheidet All-on-4 von anderen Verfahren?

Bei anderen Verfahren wird für jeden fehlenden Zahn ein eigenes Implantat geplant. Für einen ganz zahnlosen Kiefer sind das 8 bis 10 Implantate. Weil oft Knochen fehlt, ist meist auch ein Knochenaufbau nötig. All-on-4 nutzt dagegen den dichteren Knochen im vorderen Kiefer; die hinteren Implantate werden im Winkel von 30–45 Grad gesetzt. So ist in den meisten Fällen kein Knochenaufbau nötig, und vier Implantate reichen. Die Operation ist dadurch kürzer, die Kosten sind geringer, und in den meisten Fällen sind feste provisorische Zähne noch am selben Tag möglich.

Reicht Ihr Knochen für All-on-4? Das beurteilen wir gern anhand Ihrer Röntgenbilder.

Beratung

Sie haben Fragen zu All-on-4? Schreiben Sie uns.

Für wen eignet sich All-on-4?

Weil bei All-on-4 meist kein Knochenaufbau nötig ist, kommt die Methode auch bei Knochenschwund eher infrage als andere Implantatverfahren. Sie passt trotzdem nicht für alle. Ob sie für Sie geeignet ist, zeigen erst die Untersuchung und die Röntgenbilder.

Zahnloser Ober- oder Unterkiefer (oder beide)
Starker Zahnverlust, der sich nicht anders beheben lässt
Seit Langem eine herausnehmbare Prothese
Drohender Zahnverlust durch fortgeschrittene Parodontitis
Wenig Knochen, der vorne im Kiefer aber ausreicht

Wann ist eine genauere Prüfung nötig?

Ein schlecht eingestellter Diabetes, eine schwere Osteoporose, Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, oder starkes Rauchen können die Heilung erschweren. Das heißt nicht, dass die Behandlung unmöglich ist. Sie wird dann aber enger überwacht und individuell angepasst. Unter 18 Jahren raten wir in der Regel ab, weil der Kiefer noch wächst. Wer stark mit den Zähnen knirscht (Bruxismus), bekommt zusätzlich eine Aufbissschiene für die Nacht.

Ob All-on-4 für Sie infrage kommt, lässt sich erst sicher sagen, wenn wir Ihr Panorama-Röntgenbild oder Ihre DVT-Aufnahme ausgewertet und Sie in der Klinik untersucht haben. Der erste Schritt ist deshalb immer eine Ersteinschätzung.

Wie funktioniert All-on-4? Das Prinzip der schrägen Implantate

Dass vier Implantate ausreichen, liegt am Winkel, in dem sie gesetzt werden.

Warum reichen vier Implantate?

Vorne ist der Kieferknochen meist dichter und weniger abgebaut als hinten. Bei All-on-4 werden deshalb vorne zwei Implantate gerade (im Winkel von 90 Grad) gesetzt und hinten zwei Implantate mit etwa 30 bis 45 Grad Neigung. Durch die Schrägstellung kommen sie dem Nerv im Unterkiefer und der Kieferhöhle im Oberkiefer weniger nahe. Gleichzeitig verteilen sie sich auf einer breiten Basis, die die Brücke trägt. So sind vier Implantate stabil genug für einen ganzen Kiefer.

Digitale Planung mit Bohrschablone

Vor dem Eingriff fertigen wir eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT) an. Sie zeigt die Dichte Ihres Kieferknochens und die Lage von Nerven und Kieferhöhlen millimetergenau. Anhand dieser Daten planen wir die Position der Implantate am Computer. Eine Bohrschablone aus dem 3D-Drucker überträgt die Planung in Ihren Mund. Sie hilft, die Implantate im geplanten Winkel und in der geplanten Tiefe zu setzen, ohne Nerven oder Nachbarstrukturen zu verletzen.

Feste provisorische Zähne am selben Tag (Sofortbelastung)

Sitzen die Implantate direkt nach dem Eingriff fest genug (Primärstabilität), können sie noch am selben Tag mit einer provisorischen Brücke belastet werden. Sie müssen dann nicht warten, bis die Implantate eingeheilt sind (Osseointegration). Das nennt man Sofortbelastung. Für viele ist das ein wichtiger Grund für All-on-4: Sie verlassen die Klinik am Tag des Eingriffs nicht ohne Zähne.

Inhalt

Beratung anfragen

So läuft All-on-4 ab: Schritt für Schritt

Bei uns ist All-on-4 ein klar festgelegter Ablauf mit zwei getrennten Aufenthalten.

Sie schicken uns Ihr aktuelles Panorama-Röntgenbild oder Ihre DVT-Aufnahme per WhatsApp. Unser Zahnärzteteam beurteilt Ihren Knochen und gibt Ihnen eine erste Einschätzung.

Wenn Sie zu uns nach Alanya kommen, untersuchen wir Ihren Mund gründlich und fertigen eine aktuelle DVT-Aufnahme an. Danach legen wir Ihren Behandlungsplan fest und stellen Ihre digitale Bohrschablone her.

Zähne, die nicht mehr zu retten sind, werden in derselben Sitzung gezogen. Danach werden die vier Implantate in der geplanten Position und Neigung gesetzt. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, auf Wunsch auch mit Sedierung.

Wenn die Implantate fest genug sitzen, wird noch am Tag des Eingriffs eine feste provisorische Brücke darauf befestigt. Sie verlassen die Klinik dann nicht ohne Zähne.

Sie reisen nach Hause zurück. In den nächsten 3 bis 6 Monaten wachsen die Implantate in den Kieferknochen ein. In dieser Zeit sollten Sie mit der provisorischen Brücke vor allem weiche Speisen essen.

Beim zweiten Besuch nehmen wir Abdrücke. Ihre feste Brücke, meist aus Zirkon oder einem verstärkten Hybridmaterial, wird dann auf den Implantaten befestigt.

Biss und Kontaktpunkte werden ein letztes Mal abgestimmt. Wir legen mit Ihnen fest, wie Sie die Brücke pflegen und wann Sie zur Kontrolle kommen. Auch danach bleiben wir über digitale Kanäle mit Ihnen in Kontakt.

Für den ersten Aufenthalt planen Sie meist 5 bis 7 Tage ein, für den zweiten (die endgültige Brücke) ebenfalls 5 bis 7 Tage. Dazwischen liegt eine Heilungsphase von 3 bis 6 Monaten.

Wir planen Ihre Behandlung und Ihre Aufenthalte gemeinsam mit Ihnen.

Alanya Dental Place – Zahnbehandlung für Patienten aus dem Ausland

Marken und Material

Implantatsysteme und Material der Brücke

Wir verwenden internationale Implantatmarken, die auch in Europa und den USA eingesetzt werden. Welche Marke Sie bekommen, steht schriftlich in Ihrem Behandlungsplan.

Marke
Herkunft
Merkmal
Nobel Biocare
Schweiz
Am All-on-4-Konzept beteiligt
Straumann
Schweiz
SLActive-Oberfläche
Osstem
Südkorea
Breite klinische Datenbasis
Medentika
Deutschland
Fertigung in Deutschland

Welches Material für die feste Brücke?

Material
Ästhetik
Haltbarkeit
Gewicht
Acryl-/Hybridbrücke
Gut
Mittel, muss eventuell mit der Zeit erneuert werden
Leicht
Monolithisches Zirkon (Toronto-Brücke)
Sehr natürlich, lässt Licht durch
Sehr hoch, bruchfest
Mittel

Standardmäßig ist die endgültige Brücke aus Acryl oder Hybridmaterial. Beim zweiten Termin können Sie sich stattdessen für eine Brücke aus monolithischem Zirkon auf einem Titangerüst entscheiden. Der Unterschied liegt vor allem im Aussehen und in der Haltbarkeit.

Was kostet All-on-4? Wovon die Kosten abhängen

Einen verbindlichen Gesamtpreis nennen wir erst nach der Untersuchung und einer Röntgen- oder DVT-Aufnahme. Pauschal lässt er sich nicht seriös angeben, weil die Kosten von Ihrer Ausgangslage abhängen.

Die Kosten hängen vor allem davon ab, welches Implantatsystem verwendet wird, aus welchem Material die feste Brücke ist (Hybrid oder Zirkon), wie viele Zähne vorher entfernt werden müssen und ob in seltenen Fällen zusätzlich Knochen vorbereitet werden muss. Auch Rauchen oder ein schlecht eingestellter Diabetes können die Heilung beeinflussen und zusätzliche Kontrolltermine nötig machen. Wenn Sie eine aktuelle DVT-Aufnahme (3D-Röntgen) haben, schicken Sie sie uns gern.

Wovon die Kosten abhängen

Wann kommt All-on-4 infrage?

Die folgenden Situationen können ein Anlass sein, über All-on-4 zu sprechen. Ob es für Sie passt, zeigt die Untersuchung.

Wenn Ihnen fast alle Zähne fehlen
Wenn Sie viele Zähne verloren haben
Wenn Sie keine eigenen Zähne mehr haben und eine Prothese tragen
Wenn Ihre Zähne so geschädigt sind, dass sie sich nicht mehr erhalten lassen
Wenn durch fehlende Zähne große Lücken entstanden sind
Risiken offen erklärt

All-on-4: Risiken und Erfolgsfaktoren

All-on-4 ist ein chirurgischer Eingriff. Deshalb erklären wir Ihnen die realistischen Risiken offen, statt zu versprechen, dass alles perfekt läuft.

Mögliche Komplikationen

Es kann vorkommen, dass ein Implantat nicht vollständig mit dem Knochen verwächst (fehlende Osseointegration). Weitere mögliche Komplikationen sind eine Entzündung rund um das Implantat (Periimplantitis), eine vorübergehende Empfindlichkeit der Nerven und in seltenen Fällen Probleme im Bereich der Nasennebenhöhlen. Viele dieser Risiken lassen sich durch eine sorgfältige chirurgische Planung und regelmäßige Nachsorge verringern.

Was den Erfolg beeinflusst

Das fördert den Erfolg

Ausreichend dichter Knochen, regelmäßige Mundhygiene, nicht rauchen, ein gut eingestellter Diabetes, ein digital genau geplanter Eingriff und regelmäßige Kontrolltermine.

Das erhöht das Risiko

Starkes Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes, schwere Osteoporose, unbehandelte Erkrankungen des Zahnfleischs, unregelmäßige Zahnpflege und Zähneknirschen (Bruxismus).

Wir planen jede All-on-4-Behandlung mit DVT und Bohrschablone. Ohne digitale Bildgebung und ohne Ihre schriftliche Einwilligung beginnen wir keine Operation. Welche Implantatmarke verwendet wird, steht schriftlich in Ihrem Behandlungsplan.

All-on-4, klassische Implantate oder herausnehmbare Prothese?

Kriterium
All-on-4
8–10 Implantate
Herausnehmbare Prothese
Anzahl der Implantate
4
8-10
Entfällt
Knochenaufbau
Meist nicht nötig
Oft nötig
Entfällt
Feste Zähne am selben Tag
In geeigneten Fällen ja
Meist nicht
Ja, aber herausnehmbar
Kaukraft
Ähnlich wie bei eigenen Zähnen
Ähnlich wie bei eigenen Zähnen
Begrenzt
Kosten
Mittel
Mittel
Niedrig

Was unterscheidet All-on-6, All-on-8 und All-on-X?

Je nach Knochen und Kaugewohnheiten können in manchen Fällen 6 oder 8 Implantate sinnvoll sein. Bei All-on-X wird die Zahl der Implantate individuell festgelegt. Das Prinzip bleibt gleich: eine feste Brücke auf wenigen, gezielt gesetzten Implantaten. Je mehr Implantate es sind, desto breiter verteilt sich die Last, was in manchen Fällen zusätzliche Stabilität gibt. Welches Konzept zu Ihnen passt, zeigt Ihre DVT-Aufnahme. All-on-6 und All-on-8 stellen wir auf eigenen Seiten ausführlich vor.

So planen wir Ihre All-on-4-Behandlung

Bei einem großen chirurgischen Eingriff wie All-on-4 hängt das Ergebnis direkt davon ab, wie sorgfältig geplant und behandelt wird.

Planung mit DVT und Bohrschablone

Gerade die schräge Implantation verlangt technische Präzision. Deshalb planen wir mit 3D-Röntgen (DVT) und setzen die Implantate mithilfe einer digitalen Bohrschablone.

Zwei Aufenthalte

Bei All-on-4 kommen Sie zweimal zu uns: zuerst für den Eingriff und die provisorische Brücke, 3 bis 6 Monate später für die endgültige Brücke. Beide Aufenthalte planen wir vorab gemeinsam mit Ihnen.

Nach dem Eingriff: Heilung und Pflege

Wie gut All-on-4 auf Dauer funktioniert, hängt nicht nur von der Operation ab, sondern auch von Ihrer Pflege in der Heilungsphase.

In den ersten zwei Wochen vor allem weiche oder flüssige Kost essen

Bei Zähneknirschen nachts eine Aufbissschiene tragen

Alle sechs Monate zur Implantatkontrolle gehen

Täglich mit einer Munddusche reinigen

Spezielle Zwischenraumbürsten für Implantate verwenden

Nicht rauchen, vor allem in den ersten Monaten

In den ersten Tagen sind leichte Schwellungen und Empfindlichkeit normal. Mit den verschriebenen Schmerzmitteln lassen die Beschwerden meist innerhalb weniger Tage weitgehend nach. Auch wenn die feste Brücke eingesetzt ist, bleiben regelmäßige Kontrollen wichtig: So lassen sich Probleme wie eine Periimplantitis früh erkennen.

Häufig gestellte Fragen zu All-on-4

Hier beantworten wir die Fragen, die uns Patientinnen und Patienten am häufigsten stellen.

Bei All-on-4 werden alle Zähne eines Kiefers durch eine Brücke auf nur vier Implantaten ersetzt. Vorne stehen die Implantate gerade, hinten in einem Winkel von 30 bis 45 Grad. So nutzen sie die Bereiche mit dem meisten Knochen und tragen gemeinsam die ganze Brücke. Wegen der schrägen Implantate ist in den meisten Fällen kein Knochenaufbau nötig.

Anders als bei Einzelimplantaten trägt bei All-on-4 eine feste Brücke auf vier Implantaten alle Zähne eines Kiefers. Geeignet ist das für Menschen, die keine Zähne mehr haben, die meisten Zähne verloren haben oder deren Zähne nicht mehr zu retten sind. Häufig sind es auch Menschen, die seit Jahren eine herausnehmbare Prothese tragen und auf festen Zahnersatz umsteigen möchten. Ob All-on-4 für Sie infrage kommt, zeigen erst die Untersuchung und eine DVT-Aufnahme Ihres Knochens.

Anders als bei Einzelimplantaten trägt bei All-on-4 eine feste Brücke auf vier Implantaten alle Zähne eines Kiefers. Geeignet ist das für Menschen, die keine Zähne mehr haben, die meisten Zähne verloren haben oder deren Zähne nicht mehr zu retten sind. Häufig sind es auch Menschen, die seit Jahren eine herausnehmbare Prothese tragen und auf festen Zahnersatz umsteigen möchten. Ob All-on-4 für Sie infrage kommt, zeigen erst die Untersuchung und eine DVT-Aufnahme Ihres Knochens.

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, die das Schmerzempfinden unterdrückt; auf Wunsch ist auch eine Sedierung möglich. Leichte Schwellungen und Empfindlichkeit in den Tagen danach sind normal, die verschriebenen Schmerzmittel helfen dagegen. Starke oder anhaltende Schmerzen können auf eine Komplikation wie eine Infektion hinweisen. Melden Sie sich dann bitte bei uns.

Die Behandlung verteilt sich auf zwei Termine. Beim ersten (meist 5–7 Tage) findet der Eingriff statt, und in geeigneten Fällen erhalten Sie Ihre feste provisorische Brücke. Dann folgt eine Heilungsphase von 3–6 Monaten, in der die Implantate mit dem Knochen verwachsen. Beim zweiten Termin (ebenfalls 5–7 Tage) wird die endgültige Brücke eingesetzt.

Sitzen die Implantate fest genug im Knochen, kann noch am Tag des Eingriffs eine feste provisorische Brücke darauf befestigt werden. Das nennt man Sofortbelastung. Ob es gelingt, hängt von Ihrer Knochenqualität und der beim Eingriff erreichten Stabilität ab; es ist also nicht in jedem Fall möglich. Hinweise gibt vorab die DVT-Aufnahme, entschieden wird während des Eingriffs.

Vor allem vom Implantatsystem, vom Material der festen Brücke (Hybrid oder Zirkon), von der Zahl der Zähne, die entfernt werden müssen, und in seltenen Fällen von einer zusätzlichen Knochenvorbereitung. Einen verbindlichen Behandlungs- und Kostenplan erhalten Sie nach der Untersuchung und Ihrer DVT-Aufnahme.

In der Regel ja: Verwendet werden internationale Marken wie Nobel Biocare und Straumann, die auch in Europa und den USA eingesetzt werden. Welche Marke Sie bekommen, steht schriftlich in Ihrem Behandlungsplan.

Bei guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate lange halten. Wie lange die Brücke darauf hält, hängt vom Material ab: Zirkonbrücken halten meist länger als Brücken aus Acryl oder Hybridmaterial und müssen seltener erneuert werden. Am meisten beeinflusst die Haltbarkeit Ihre tägliche Mundhygiene.

Es kann vorkommen, dass ein Implantat nicht vollständig mit dem Knochen verwächst. Achten Sie auf Schmerzen, Schwellungen, Rötungen oder das Gefühl, dass sich ein Implantat bewegt. Melden Sie sich dann möglichst bald bei uns: Je früher behandelt wird, desto besser sind die Aussichten.

In den meisten Fällen nicht, das ist ein wesentlicher Vorteil der Technik. Weil die hinteren Implantate schräg gesetzt werden, lassen sich die Bereiche mit dem stärksten Knochenabbau umgehen. Ist der Knochenverlust sehr weit fortgeschritten, kann an einzelnen Stellen ein kleiner Knochenaufbau sinnvoll sein. Das zeigt die DVT-Aufnahme.

Marken wie Nobel Biocare, Straumann, Osstem und Medentika sind durch internationale klinische Daten gut untersucht. Welche Marke zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Fall und Ihrem Budget ab. Wichtig ist, dass Sie schriftlich erfahren, welche Marke verwendet wird, und dass es für diese Marke Langzeitdaten gibt.

Eine Brücke aus Acryl oder Hybridmaterial ist die günstigere Variante, muss aber mit der Zeit eventuell erneuert werden. Eine Brücke aus monolithischem Zirkon ist fester, wirkt natürlicher und hält länger. Viele beginnen mit einer Hybridbrücke und wechseln beim zweiten Termin zu Zirkon.

In den ersten zwei Wochen empfehlen wir weiche, vorwiegend flüssige Kost wie Suppe, Püree und weiche Eiweißquellen. Danach können Sie nach und nach wieder normal essen. Harte und klebrige Speisen sollten Sie aber meiden, bis die endgültige Brücke eingesetzt ist. Mit der endgültigen Zirkonbrücke können die meisten wieder fast alles essen.

Für die tägliche Pflege empfehlen wir spezielle Zwischenraumbürsten für Implantate und eine Munddusche. Damit reinigen Sie die Bereiche unter der Brücke besser als mit normaler Zahnseide. Wichtig ist außerdem eine professionelle Implantatkontrolle alle sechs Monate, damit Probleme wie eine Periimplantitis früh erkannt werden.

Das Prinzip ist dasselbe: eine feste Brücke auf wenigen Implantaten. Bei All-on-6 verteilen zwei zusätzliche Implantate die Last auf eine größere Fläche, was in manchen Fällen mehr Stabilität bringt. Welches Verfahren zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Knochen ab; das zeigt die DVT-Aufnahme. Mehr zu All-on-6 lesen Sie auf unserer eigenen Seite dazu.

Ein gut eingestellter Diabetes schließt All-on-4 nicht grundsätzlich aus. Der Blutzucker kann aber die Heilung und das Infektionsrisiko beeinflussen. Deshalb überwachen wir die Behandlung bei Diabetes enger und stimmen uns, wenn nötig, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab. Ist der Diabetes schlecht eingestellt, sollte zuerst der Blutzucker stabilisiert werden.

Rauchen schließt die Behandlung nicht grundsätzlich aus. Es verlangsamt aber nachweislich das Einwachsen der Implantate in den Knochen (Osseointegration) und erhöht so das Risiko, dass ein Implantat verloren geht. Hören Sie deshalb möglichst vor dem Eingriff und während der Heilung auf zu rauchen, oder rauchen Sie zumindest deutlich weniger. Das verbessert die Aussichten auf eine gute Einheilung.

Für das Implantat selbst gelten die Bedingungen des Herstellers. Wie Nachkontrollen und Nachbesserungen bei uns geregelt sind, erfahren Sie vor Behandlungsbeginn schriftlich. Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass Sie die Kontrolltermine wahrnehmen und Ihre Implantate wie empfohlen pflegen.

Eine obere Altersgrenze gibt es nicht. Wenn Ihr allgemeiner Gesundheitszustand es zulässt, kommt die Behandlung auch im höheren Alter infrage. Die untere Grenze liegt bei etwa 18 Jahren, wenn der Kieferknochen ausgewachsen ist; früher gesetzte Implantate können mit der Zeit nicht mehr richtig passen. Entscheidend sind in jedem Alter Ihr allgemeiner Gesundheitszustand und Ihr Knochen.

So beginnt Ihre All-on-4-Behandlung

Schicken Sie uns Ihr Panorama-Röntgenbild oder Ihre DVT-Aufnahme. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung, ob die Behandlung für Sie infrage kommt.

Ihr persönlicher Behandlungsplan

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